INSTALLATION Eine »Maschine« aus mehren Installationen ist das Ergebnis meiner Auseinandersetzung mit der Visualisierung der ungreifbaren Sphäre »Ich«.

In interaktiven Momenten werden, durch ein verwinkeltes Gängesystem geleitet, verschiedene SEINs-Zustände sinnlich erlebt, welche auf einem philosophischen Konzept basieren.

Videotechnik und die Wiedergabe über Bildschirme bzw. Projektionen gestalten den digitalen, mixed-media Charakter der Installationen.

Der Besucher steht als gestaltender und sinngebender Faktor im Mittelpunkt. Erst durch seine Präsenz werden die Installationen belebt und bieten durch die Interaktion Anreize, SICH SELBST-bewusster wahrzunehmen.

{ Abschlussarbeit 2012 }




P I K T O G R A M M E







DIAS Die Piktogramme stellen die Installationen in einen philosophischen Kontext und beeinflussen so den Blickwinkel, aus dem heraus der Betrachter die Interaktion interpretiert.

Sieben Minidiabetrachter mit Dia (Piktogramm-Abbildungen) sind in den Kartonwänden verbaut und werden von hinten beleuchtet. Der Kopf als Leitmotiv ist um den Minidiabetrachter im Karton ausgestochen. Dadurch ergibt sich eine Leuchtkontur, die in der Dunkelheit Aufmerksamkeit erregt und so den Besucher das Dia entdecken lässt.

Diese Leuchtkontur projiziert in den schmalen Gängen an die gegenüberliegende Wand ein spannungsvolles Muster, das die Nummerierung der Installationen beleuchtet. Ähnlich eines Leitsystems geben die Dias somit sichere Anhaltspunkte in der vorherschenden Dunkelheit des Gängesystems.




E R G E B N I S





FOTO Das »ICH« schemenhaft gebannt auf Folie als materielles, greifbares Ergebnis der Installation.

Das unbewusst ausgelöste Selbst-Portrait wird dem Besucher am Ende projiziert dargestellt. Die Dokumentation hier zeigt jeweils das urspünglich digitale Foto (farbig) und das auf Folie ausgedruckte Ergebnis. Der eigen-artige visuelle Touche ergibt sich durch die verbaute Kamera-Konstruktion und den speziellen Moment, in welchem sich der Besucher unwissend selbst fotografiert.

Die Folie als Träger ermöglicht eine atmosphärisch passende Präsentation des Bildes via Projektion und ist so, im Gegensatz zu Papier, ein geeigneteres Verbindungsglied zwischen dem stark digitalen Charakter der anderen Installationen und dem haptischen Bild-Ergebnis zum Schluss.

Durch den s/w-Laser-Druck auf die Folie bilden sich spannende Strukturen ähnlich wie die eines Fingerabdrucks. So gleichen sich alle Echo-Bilder in ihrer starken einheitlichen visuellen Sprache, sind im Detail aber völlig einzigartig.
















V O R B E R E I T U N G / Dias

















V O R B E R E I T U N G / Raum